Löwenzahn – löwenstark und trotzdem zart (mit Rezept)

Löwenzahn – löwenstark und trotzdem zart (mit Rezept)

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Dicht an den Boden gepresst ist er noch, der Löwenzahn. Aber es dauert nicht mehr lange und seine Blätter strecken sich gen Himmel und seine Stängel mit den Blütenknospen schieben sich aus dem Zentrum seiner rosettenartig angeordneten Blätter nach oben. Bald werden aus diesen Knospen lauter kleine gelbe Sonnen, die uns auf den Wiesen anstrahlen. Dann ist der Frühling endgültig angekommen!

Kinder lieben Löwenzahn

Der Löwenzahn begleitete uns schon als Kinder. Aus den hohlen Stängeln haben wir Tröten gemacht oder sie aufgeschlitzt in Wasser gelegt und dabei zugesehen, wie sie sich lustig kringelten. Blütenkränze haben wir daraus geflochten und unsere Haut mit der weißen Milch bemalt. Nach dem Trocknen waren diese Kunstwerke dunkelbraun auf unserer Haut und ließen sich zum Ärger unserer Eltern nicht mehr abwaschen. Leider landeten dabei auch immer wieder Flecken auf unserer Kleidung, die dort sogar noch haltbarer waren, als auf unserer Haut. Ja, unsere Eltern sahen es gar nicht gern, wenn wir im Löwenzahn spielten. Die weiße Milch ist giftig, haben sie uns immer wieder eingebläut. Und trotzdem hatten wir unseren Spaß, wenn dann im Sommer aus den Blütensonnen Pusteblumen wurden, deren Schirmchen wir mit Begeisterung vom Stängel pusteten.

 

Samen mit Schirmchen vom Löwenzahn

Meine Kinder lieben das Spiel mit dem Löwenzahn ebenfalls! Aber ich kann sie getrost spielen lassen. Wirklich giftig ist diese Pflanze nämlich nicht. Zwar kann es zu leichten Vergiftungserscheinungen, wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall kommen, wenn Kinder zu viel der klebrigen weißen Milch zu sich nehmen, aber da diese Milch sehr bitter schmeckt, wird wohl kaum ein Kind an dutzenden Stängeln und Wurzeln des Löwenzahn saugen.

Es steckt viel Gutes im Löwenzahn

Löwenzahn enthält neben Bitterstoffen auch Cholin, Inulin, Schleimstoffe, Vitamine Mineralstoffe, Gerbstoffe, Eisen und einige wertvolle Inhaltsstoffe mehr. Somit ist er nicht nur schön anzusehen und ein tolles Spielzeug. Der Löwenzahn ist auch eine sehr gesunde Gemüse- und Salatpflanze. Gerade im Frühjahr, wenn noch nicht viel anderes wächst, können wir ihn gut brauchen. Löwenzahn hat blutreinigende Kräfte, er wirkt belebend, regt Niere, Darm und Galle an, wirkt harntreibend und verdauungsfördernd. Seiner harntreibenden Wirkung verdankt er auch Namen wie „Pissnelke“ oder „Bettsaicher“. Neben den Blättern können auch die Wurzeln als Gemüse oder getrocknet als Tee genutzt werden. Früher waren geröstete Löwenzahnwurzeln ein verbreiteter Kaffeeersatz. Die kleingeschnittenen und getrockneten Wurzeln lassen sich auch gut auf Räucherkohle verräuchern. Sie verströmen dabei einen wunderbaren Duft von frisch gebackenen Plätzchen. Zumindest riecht es für mich so. Und aus den Blüten kann man den bekannten Löwenzahnhonig zubereiten.

Blüten, Blätter und Wurzel des Löwenzahn

Schmeckt Löwenzahnsalat wirklich?

Auch wenn der Löwenzahn gerade im Frühjahr positiv auf Körper und Allgemeinbefinden wirken kann, war ich bisher nicht so ein großer Fan der gezahnten Blätter. Sie waren mir einfach zu bitter! Auf dem Rückweg unserer Spanienreise besuchten wir unsere Freunde und Kollegen Annemarie und Raphael von der Wildnisschule Branos im Elsass, nicht weit vor der deutschen Grenze. Die 5-köpfige Familie versorgt sich weitestgehend selbst aus ihrem großen Garten und mit den Eiern ihrer Hühner. Auch Wildpflanzen stehen weit oben auf dem Speiseplan. Als wir bei ihnen ankamen war gerade Bärlauch- und Löwenzahnsaison. Annemarie bereitete für alle zum Abendessen eine große Schüssel Löwenzahnsalat zu, wie sie sagt nach einem Rezept ihrer Oma. Meine Begeisterung hielt sich in Grenzen. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass ein Salat nur aus Löwenzahn wirklich schmeckt. Und Annemarie meinte, sie essen den gerade fast täglich und auch die Kinder mögen ihn. Kaum vorstellbar für mich!
Nachdem meine jüngste Tochter ihre zweite Portion verlangte, kostete ich auch mal vorsichtig und ich war wirklich positiv überrascht! Der Salat war total lecker! Ich ließ mir von ihr erklären, wie sie den Salat zubereitet und dieses Rezept mag ich hier mit euch teilen.

Löwenzahnsalat nach dem Rezept von Annemaries Oma

Stecht den Löwenzahn am besten mit einem Messer. Die Wurzelteile könnt ihr wie oben beschrieben trocknen oder als Gemüse zubereiten. Für den Salat brauchen wir aber nur die Blätter, ca. 1 kleine Hand voll pro Person. Wer bisher nie oder nur wenige Wildkräuter gegessen hat, sollte mit noch kleineren Mengen beginnen. Wildpflanzen sind im Vergleich zu Kulturpflanzen viel mehr angefüllt mit Nähr- und Mineralstoffen. Manch einer reagiert empfindlich auf zu große Mengen davon auf einmal, wenn der Körper es nicht gewöhnt ist.

ausgestochener Löwenzahn

Ansonsten benötigt ihr:
– Apfelesseig
– Zwiebeln
– Senf
– Öl
– Wasser
– hart gekochte Eier oder Räuchertofu

• Entfernt die Wurzeln und braunen Blätter vom Löwenzahn. Schneidet die Blätter in mundgerechte Stücke und wascht sie ab.

Löwenzahn waschen

• Lasst die gewaschenen Blätter etwas abtropfen und gebt sie in eine Salatschüssel.
• Die Zwiebel wird geschält, gewürfelt und in der Pfanne mit etwas gutem Öl angebraten.

Zwiebeln anbraten

• Löscht die Zwiebel mit Apfelessig und Wasser ab.
• Gebt nun etwas Senf und Öl in den Sud und verrührt alles gründlich.
• Der noch warme Sud wird nun über den Löwenzahn gegossen und untergerührt.

Sud über den Löwenzahn gießen

• Die hart gekochten Eier werden geschält und klein gehackt. Bzw. wird der Räuchertofu klein geschnitten. Tofu oder Eier (oder beides 😊) wird / werden nun über den Salat gegeben.

Löwenzahnsalat

Fertig!
Dazu noch frisches Brot mit Wildkräuterbutter – himmlisch!
Ich wünsche euch einen guten Appetit!

Habt ihr vielleicht auch noch spannende Löwenzahnrezepte? Teilt sie mit uns in den Kommentaren!

LG,

Anja

 

 

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Es braucht Clans! – auch in Spanien

Es braucht Clans! – auch in Spanien

Letztes Jahr waren wir auf unserer Spanienfototour fast jeden Tag am Fahren. Das war insgesamt sehr anstrengend, vor Allem für die Kinder.

Wir treffen auf Textilsucht

Bei der diesjährigen Fototour wollten wir gern längere Zeit am Stück irgendwo stehen. Am besten auf einem Platz mit anderen Familien, damit unsere Kids jemand zum Spielen haben. Zuerst machte uns aber erst mal der Wind sehr zu schaffen. Darüber könnt ihr hier noch einmal nachlesen.

Den ersten Stopp über 2 Nächte legten wir in der Nähe von Dènia auf einem Campingplatz ein. Dort trafen wir uns mit Julia von Textilsucht. Sie ist mit Mann und Kindern und einem großen Familiencaravan in der Welt unterwegs.

Textilsucht Familiencaravan

Das waren die ersten deutlich entspannteren Tage auf dieser Reise. Die Kids verstanden sich auf Anhieb und machten gemeinsam den Campingplatz unsicher. Wir konnten die Zeit für intensive Gespräche mit Julia und ihrem Mann nutzen. Sie ist schon seit Jahren im Online Business tätig und will ihr Wissen zukünftig in Onlinekursen weitergeben. Da wir gerade in den Bereich der Onlinekurse einsteigen möchten, hat das super gepasst. Julia coacht uns nun bei der Umsetzung unserer Ziele.

Leider gab es dann am zweiten Tag Beschwerden der überwiegend älteren Bewohner des Platzes, darüber, dass die Kinder zu laut sind und angeblich ständig zwischen den anderen Fahrzeugen rumrennen würden. Das war es dann für mich mit der Gemütlichkeit und dem in Ruhe arbeiten. Wenn meine Kinder nicht erwünscht sind, fühle ich mich auch nicht mehr wohl. Wir und auch Julia mit Familie reisten also wieder ab. Unsere Wege trennten sich vorerst.

Suche nach neuen Plätzen

Wir steuerten nun den Ort Benitatxell an, um uns dort mit einer anderen befreundeten Familie zu treffen. Zusammen mit anderen Familien hatten sie sich ein Ferienhaus gemietet, wo wir vielleicht auch für eine Weile hätten bleiben können. Leider wurde ihnen das kurzfristig abgesagt. Die Alternativbleibe in Benitatxell erlaubt nun leider keine längeren Besuche. Wir trafen uns also an zwei Tagen an verschiedenen Stränden. Einmal bei der wunderschönen Bucht Cala Moraig. Die Kinder spielten, wir konnten Quatschen, es war schön entspannt. Aber auf Dauer echt umständlich, wenn man sich immer irgendwo treffen muss.

Cala Moraig

In Nerja, wurde uns berichtet, gab es seit einigen Wochen auf einem Platz am Strand ein richtiges kleines Familiendorf aus Wohnmobilen. Das sollte unsere nächste Anlaufstelle werden. An dem Tag, als wir dorthin starten wollten, kam dann die Nachricht, dass der (eigentlich private) Platz geräumt wurde. 🙁

Wir beschlossen also erst mal weiter nach Aguilas zu fahren. Aber auch dort am bekannten Strand, waren keine Familien mit Kindern. Glücklicherweise sind wir ja über verschiedene Festivals und WhatsApp-Gruppen mit vielen Familien vernetzt. Uns wurde ein neuer Standort mitgeteilt und los ging es Richtung La Herradura! Dort gab es eine kleine abgeschlossene Bucht mit einem Restaurant und einem großen Parkplatz. Einige befreundete Familien standen dort. Die Kids waren wieder unterwegs und erkundeten gemeinsam die Umgebung. Wieder etwas Zeit zum Aufatmen für Toralf und mich und natürlich auch wieder zum Arbeiten.

Wellentanz

 

Wieder bei Textilsucht, diesmal auf Camping Tropical

Aber auch hier hatten wir nicht lange Glück. Am dritten Tag mussten wir den Platz leider wieder verlassen. Wir beschlossen, wieder zu Julia und ihrer Familie zu fahren, die inzwischen auf einem Campingplatz (Camping Tropical) in Almunecar untergekommen waren. Dieser Campingplatz war in punkto Kinderfreundlichkeit einfach wunderbar! Es gab einen Spielplatz und viele Bäume und Sträucher, zum Teil mit essbaren Früchten. Die Kids durften klettern, Früchte ernten, im Baumhaus spielen, rumrennen, Trampolin springen und einfach Kind sein.

Wir konnten Julia wieder intensiv mit Fragen löchern und bisherige Arbeitsergebnisse bewerten lassen. Das bringt uns mit unserem Projekt gerade wirklich gut weiter! Dort auf dem Platz gab es auch verschiedene Orte mit gutem Internetempfang, an die man sich zum ungestörten Arbeiten zurückziehen konnte. Ich habe die Zeit auf diesem Platz wirklich sehr genossen!

Blick vom Campingplatz auf Almunecar

 

Und weiter gehts

Trotzdem ging es nach ein paar Tagen weiter. Über kleine Umwege sind wir schließlich auf einem Parkplatz in Strandnähe mit wunderbarer Aussicht gelandet. Auch hier stehen befreundete Familien und die Kids sind unterwegs am Strand oder machen Schatzsuchen, oder hüten die Babys…. Eine richtige kleine Gemeinschaft.

Julia kommt uns zwischendurch mit den Jungs immer wieder besuchen. Leider haben sie mit ihrem Wohnmobil nicht die Möglichkeit längere Zeit irgendwo frei zu stehen, aber dafür sind sie mit ihrem PKW flexibel.

Sonnenuntergang bei Cala del Pino, Maro

Mein Wunsch

Wie lange wir jetzt hierbleiben, weiß ich noch nicht, aber ich merke, dass sich ein klarer Wunsch in meinen Gedanken formt. Ich möchte gern für nächstes Jahr ein Grundstück in der Nähe von Nerja und La Herradura mieten. Das soll groß genug sein, dass noch andere Familien mit ihren Gefährten oder Zelten hier stehen und uns Gesellschaft leisten können. Und ich wünsche mir Obstbäume auf diesem Grundstück 😉  Ich möchte einfach eine Basis haben, wo unsere Kids andere Kids zum Spielen haben, wo ich in Ruhe arbeiten kann, mich bei Bedarf zurückziehen oder auch in Austausch mit anderen kommen kann, ohne die Unruhe bei der Frage: „Kommt heute die Polizei und schickt uns wieder weg?“

Warum in der Nähe von Nerja und La Herradura? Ganz einfach: Worldschooling Andalusia ist rasant gewachsen. Beim Treffen am Dienstag letzte Woche waren bestimmt mindestens 20 Familien aus verschiedenen Ländern da. Es gibt mittlerweile einige Kursangebote, die noch weiter ausgebaut werden sollen. Da würden wir uns 1. Gern beteiligen und 2. Unsere Kinder von den Angeboten profitieren lassen.

Treffen Worldschooling Andalusia in La Herradura

Insgesamt genieße ich dieses Jahr die ständige Nähe zu anderen Familien sehr! Man hilft sich gegenseitig und alles ist irgendwie entspannter! Und es wird wieder sehr klar: Es braucht Clans!

Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Ich halte euch auf dem Laufenden!

Habt ihr einen Clan, auf den ihr bauen könnt? Eine große Familie, Freunde…? Was genießt ihr dabei am Meisten? Und was fehlt euch am Meisten, wenn es keinen Clan bei euch gibt?

LG,

Anja

 

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Einmal Spanien mit viel Wind bitte!

Einmal Spanien mit viel Wind bitte!

Wir sind nun schon wieder seit ca. 2 Wochen unterwegs, aber irgendwie ist bisher der Wurm drin.

Eigentlich wollten wir ja schon Anfang Januar starten, aber dann gab es einige Verzögerungen mit unserem Busausbau. Wir kamen in den Genuss von viel Schnee und Regen. Die Sonne ließ sich auch kaum blicken, die Stimmung sank.

Winter in Weißbach

Mitte Januar war es dann endlich soweit. Der Bus war fertig und sprang an! Wir konnten endlich starten!

Deutschland und Frankreich konnten wir recht zügig hinter uns lassen. Es war kalt und ungemütlich. Kein Grund, sich länger, als nötig aufzuhalten.  Am 23. Januar überquerten wir dann direkt am Mittelmeer die Grenze zu Spanien. Spanien begrüßte uns mit viel Wind!

Faszination Wellen

 

Was Wind betrifft, bin ich etwas empfindlich. Ab einer bestimmten Windstärke fängt unser Bus an, zu schaukeln. Tagsüber zieht das bei mir auch viel Energie, aber nachts bringt es mich um den Schlaf. Wir hatten also ca. 1 Woche lang Wind. Mal nur mit Böen bis 50 kmh, aber auch mit Windstärken bis 95 kmh. Extrem anstrengend für mich!

Die Kinder stört das Schaukeln des Buses gar nicht. Im Gegenteil: sie finden es sogar richtig toll und können prima dabei schlafen.

Aber der Wind hatte auch etwas Gutes! Es gab ordentlich Wellen zum Fotografieren! Hoch spritzende Wellen sind ja eins meiner Lieblingsmotive! So konnte ich an verschiedenen Stränden viele schöne Aufnahmen machen.

Cala Moraig

Irgendwann ließ der Wind nach und meine Nächte wurden wieder ruhiger.

 

Wir „arbeiteten“ uns an der Küste entlang und trafen in der Nähe von Dènia das erste Mal auf Freunde. Mehr dazu im nächsten Beitrag.

LG,

Anja

 

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China – unser Abenteuer geht weiter

China – unser Abenteuer geht weiter

Unser Abenteuer hat ja schon sehr turbulent begonnen. Was passiert ist, könnt ihr hier nachlesen: „China – Das Abenteuer beginnt“

Da wir erst 2 Tage später fliegen konnten, hatten wir jetzt kaum Zeit zum Ankommen. Gleich am nächsten Tag ging der erste 4 tägige Weiterbildungsdurchgang los.

Dieser fand in einem großen botanischen Garten statt. 80 interessierte PädagogInnen hatten sich angemeldet. Wir arbeiteten jeweils mit einem Übersetzer in zwei Gruppen mit je ca. 40 Leuten. Das war ein völlig anderes Arbeiten! In Deutschland halten wir unsere Teilnehmergruppen bewusst eher klein um auf jeden einzelnen Teilnehmer eingehen zu können. Für chinesische Verhältnisse waren diese 80 Personen immer noch eine eher kleine Gruppe. Chinesen machen ihre Veranstaltungen eher groß haben wir uns sagen lassen.

Arbeitsergebnisse

Und Chinesen haben völlig andere Voraussetzungen und Bedürfnisse in Bezug auf Naturerfahrungen und (Körper-) Wahrnehmung. Wir haben innerhalb der ersten 2 Tage das Programm 2x komplett neu ausgearbeitet, um diesen Bedürfnissen gerecht zu werden. Sehr spannend, aber auch sehr anstrengend.

Nach diesem ersten Durchgang ging es nahtlos zum Bahnhof. Mit dem ICE fuhren wir dann ca. 3h nach Tayuan. Dort war der Kurs mit 40 Leuten nur zur Hälfte gefüllt. So arbeiteten wir abwechselnd und konnten uns auch abwechselnd den ganzen Tag um unsere Kids kümmern. Das war auch wirklich gut so. Die Kids waren total durch! Der straffe Zeitplan und die wenige Zeit, die sie intensiv mit uns hatten, machten sich sehr bemerkbar.

Blick aus dem Hotelfenster in Tayuan

Dieser zweite Durchgang fand auf einem Hügel auf einem Gelände statt, dass wieder renaturiert wurde. Zum Zeitpunkt, als wir dort waren, glichen weite Teile noch eher einer Wüste. Durch die Trockenheit waren die Wiesen verbrannt und da wo keine Wiese war, war die Erde staubtrocken.

Teil des Kursgeländes mit Tayuan im Hintergrund

An einem Tag dieses zweiten Durchgangs war eine Kindergartengruppe der Kita von einer der Teilnehmerinnen zu Besuch. Die Kinder haben den ganzen Tag mit ihren ErzieherInnen bei uns verbracht. Im Kurs stand das Anfertigen von Gipsabdrücken von Spuren und Pflanzen auf dem Programm. Das konnten die Kleinen gleich mit ausprobieren.

 

 

 

 

 

 

Irgendwann fing dann unsere Jüngste an, sich mit Wasser aus dem Staub einen schönen Matsch anzurühren und herrlich rumzumatschen. Eine der Erzieherinnen beobachtete das eine Weile und probierte es dann selbst. Erst ganz vorsichtig, dann mit immer mehr Begeisterung. Das war toll zu sehen! Ich hatte das Gefühl, dass sie das in dieser Form noch nie in ihrem Leben gemacht hatte. Irgendwann fragte sie mich, ob sie das mit ihrer Kitagruppe auch hier machen darf. (Sie war übrigens auch eine der ganz ganz wenigen, die gefragt hat, ob sie unsere Kinder fotografieren darf und auch deren „Nein“ akzeptiert hat) Na klar, kann sie mit den Kids matschen kommen! Dann war sie ziemlich lange weg. Vielleicht musste sie die anderen ErzieherInnen erst überzeugen? Aber irgendwann sah ich sie zusammen mit den Kids im Matsch kneten, rühren, patschen. Das war toll! Ich glaube chinesische Kinder dürfen solche Erfahrungen nur sehr eingeschränkt machen. In deren Kindheit passiert fast alles über den Kopf, nur das kognitive wird angesprochen und geschult. Körper- und Naturerfahrungen gibt es kaum. Das bestätigte mir auch D. unser zweiter Übersetzer, als er mir von seiner Kindheit erzählte. Draußen spielen gab es eigentlich nicht. Nur ganz viele Vergleiche mit den kognitiven Leistungen anderer Kinder durch die Erwachsenen.

Um so schöner war es für mich zuzusehen, wie diese junge Frau begeistert mit den Kids im Matsch spielte. Das war auf dieser Reise der bewegenste Moment für mich!

 

 

 

 

 

 

 

 

Insgesamt verliefen diese zweiten vier Tage entspannter. Abends sind wir nicht mehr jeden Tag in ein anderes Restaurant gefahren, sondern haben direkt neben dem Hotel oder auf dem Zimmer gegessen.

Nach diesen 4 Tagen Weiterbildung in Tayuan ging es zu einem ein-Tages-Ausflug in die alte Stadt Pingyao Da Cheng Hui Guan. Früher war diese Stadt ein bedeutendes Handelszentrum. Zur Zeit der Kulturrevolution war sie allerdings schon so unbedeutend, dass sie im Prinzip vergessen wurde. So blieb diese Stadt in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten und ist heute eine Touristenattraktion. Viele der alten Gebäude wurden im Stil unserer Freiluft- Bauernhausmuseen gestaltet. Auf den Straßen gibt es viele kleine Läden und Stände, wo man alles Mögliche erwerben kann. Jede Menge Speisen, Schmuck, Plastikspielzeug, Süßigkeiten, aber auch traditionelle Handwerker waren vertreten.

Wir haben die Nacht dort in einem wunderschönen Hotel verbracht. Das Zimmer war nicht groß, aber schön gestaltet. Und das Beste war das riesige Bett! Da hatten wir alle bequem Platz. Es hätten sogar noch zwei Kinder mehr reingepasst.

Unser Familienbett in der alten Stadt

Allerdings war es wahnsinnig voll in den Straßen dieser Stadt. Wenn man da mit drei wuseligen Kindern unterwegs ist und auch noch aufpassen muss, dass man den Anschluss an unsere Dolmetscher nicht verliert, ist das ganz schön anstrengend!

Die Menschen habe ich durchweg als sehr freundlich, zum Teil auch als sehr neugierig erlebt. Und an dem Gerücht, dass Chinesen immer Fotos machen wollen, ist definitiv was dran! So oft, wie in diesen 14 Tagen bin ich in den letzten 10 Jahren nicht fotografiert worden! Unsere Kids fanden das allerdings irgendwann nicht mehr lustig. Gerade sie waren sehr oft im Fokus mit ihren blonden Haaren, die einige Menschen auch unbedingt anfassen wollten. Das war für uns alle wirklich anstrengend und zum Teil hat mein jüngerer Sohn nur noch „No!“ gerufen, wenn sich jemand näherte. Das hat einige Nerven gekostet!

Nach dem Besuch der alten Stadt ging es mit dem ICE zurück nach Peking. Wir sollten unbedingt noch etwas von Peking sehen, also ging es am nächsten Tag gleich zum alten Sommerpalast. Ursprünglich sollten wir die verbotene Stadt besuchen, aber da in China gerade die Maifeiertage waren und somit dort wahnsinnig viele Menschen unterwegs waren, entschieden wir uns dagegen. Das wäre einfach zu viel für unsere Kids geworden: die Hitze, die vielen Menschen, viel Laufen. Somit ging es eben zum alten Sommerpalast. Die Überreste dieses Palastes sind eingebettet in einen riesigen Park mit großem See. Es war sehr schön dort und an den naturnahen Stellen auch ziemlich menschenleer. Die Kids konnten toben, matschen und auf Felssteinen klettern (was dort allerdings kaum ein anderes Kind getan hat) und ich konnte mir von Herrn Wang etwas zur chinesischen Pflanzenwelt erzählen lassen. In den Bereichen mit den Ruinen des Sommerpalastes und beim großen Labyrinth war es dann schon wieder sehr voll. Trotzdem suchten wir zusammen den Weg durchs Labyrinth und schauten uns auch die Ruinen an. Wir konnten ja kurz danach wieder in ruhigere Bereiche des Parks gehen. 😉

An unserem letzten vollen Tag in China besuchte Toralf mit unserer großen Tochter die große Mauer. Das war für beide auch ein ganz besonderes Erlebnis. Und es war auch lange nicht so voll, wie befürchtet, so dass beide den Ausflug auch in vollen Zügen genießen konnten.

Am Tag darauf fuhren wir dann schon wieder zum Flughafen. Der Flug nach Hause stand an. Diesmal erlebte ich den Flug etwas entspannter und die Kinder konnten auch besser schlafen. Aber mein Lieblingstransportmittel wird das Flugzeug wohl nie werden.

Zurück Daheim hatte ich lange mit dem Jetlag zu kämpfen. Es dauerte über eine Woche bis ich wieder halbwegs normal schlafen konnte. Bei den Kids dauerte es zum Glück nicht ganz so lange.

Tja, und im Oktober waren wir dann schon wieder in China, um unser Weiterbildungsangebot fortzusetzen.Ich bin gespannt, wie sich dieses Projekt weiter entwickeln wird!

LG,

Anja

 

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Was bei so einer Reise unbedingt mit muss!

China – unser Abenteuer beginnt

China – unser Abenteuer beginnt

Wenn mir vor einem Jahr jemand gesagt hätte, dass wir mal in China arbeiten werden, hätte ich dieser Person „nen Vogel gezeigt“! China, das andere Ende der Welt, eine völlig andere Sprache – was sollen wir dort schon tun können! Aber ihr kennt das ja: erstens kommt es anders und zweitens als man denkt!

Eiskristalle auf Rosmarin

Wir standen grade zur Pinkelpause auf einer Bergkuppe in Spanien. Es war Mitte Februar und es war dort oben echt kalt mit leichtem Schneefall und ekligem Wind. Da kam ein Anruf von einem Herrn Wang und die Anfrage, ob wir uns vorstellen können im April für zwei Wochen nach China zu kommen, um dort chinesische Pädagogen im Elementarbereich naturpädagogisch weiterzubilden.

Auf uns gekommen ist der Herr Wang durch die jährlich stattfindenden Fachtagungen des Bundesverbandes der Natur- und Waldkindergärten bei denen wir seit vielen Jahren Workshops anbieten. Dort hat er uns in unserer Arbeit erlebt.

Wir fanden diese Idee sehr spannend und da es auch möglich war unsere Kinder mitzunehmen, sagten wir zu.

Anfang März waren wir wieder Daheim und stürzten uns in die Vorbereitungen. Das Konzept musste geschrieben und mit Herrn Wang abgestimmt werden, wir brauchten neue Pässe, der unserer Jüngsten musste aktualisiert werden und eine Bleibe für den Hund musste organisiert werden. Zum Glück blieb in all dem Trubel für mich kaum Zeit darüber nachzudenken, dass ich in ein Flugzeug steigen soll. Ich bin noch nie vorher in meinem Leben geflogen und hatte es bis dahin auch nicht wirklich vor. Und nun ein Flug nach China? Über 9 Stunden lang? Nicht dran denken!

Die fertigen Pässe (im Expressverfahren erstellt) mussten dann nach Hamburg zusammen mit den Visaanträgen. Dort ging auch alles ganz schnell und reibungslos. Am Donnerstag vor Karfreitag bekamen wir die Versandmitteilung aus Hamburg – die Pässe sind auf dem Weg zurück zu uns.

12 Tage später waren sie immer noch nicht da! Das konnte jetzt nicht mehr an den Osterfeiertagen liegen. Da die Pässe mit der deutschen Post als Einschreiben verschickt wurden, fragten wir dort nach. Der letzte Stand war, dass dieses Einschreiben in Gera bearbeitet wurde, danach gab es nichts mehr dazu. Es wurde ein Nachforschungsauftrag erstellt, in 4 Wochen sollte das ganze erledigt sein. Problem war nur, dass bereits 6 Tage später unser Flug gehen sollte!

Und jetzt? Ohne Pässe und Visa können wir nicht fliegen!

Toralf klemmte sich ans Telefon und schmiedete einen Plan. Wir können auch mit vorläufigen Pässen fliegen. Die sind an einem Tag fertig. Dummerweise war Mittwoch und da hat unser Einwohnermeldeamt zu. Am Donnerstag ging dann zum Glück alles wie geschmiert. Am Nachmittag hatten wir alle Pässe, der beauftragte Kurierdienst holte sie bei uns ab und am Freitag waren sie 10 Uhr in Hamburg. Da der Visumseintrag aber erst am darauffolgenden Dienstag erfolgen konnte, musste Herr Wang unsere Flüge um zwei Tage nach hinten, auf Mittwoch umbuchen.

Am Mittwoch früh ging es dann ganz früh morgens los nach Hamburg. Wir wollten kein Risiko eingehen und die Pässe lieber persönlich abholen. Irgendwann gegen Mittag waren wir dort und hatten unsere Pässe samt Visa in der Hand. Erstes Aufatmen!

Von Hamburg ging es dann weiter nach Berlin zum Flughafen. Der Flug ging erst abends und wir waren mehr als pünktlich da. Also gerade mit Kindern finde ich diese Empfehlung, dass man 3 h vorher da sein soll irgendwie ungünstig! Es war so langweilig für die Kids, ständig warten und Rumrennen ging auch nicht.

Langeweile auf dem Flughafen

Irgendwann saßen wir dann aber doch im Flugzeug. Und hoben ab. Ich fand es extrem gruselig! Aus dem Fenster schauen ging für mich gar nicht! Auch die Kids fühlten sich nicht so wohl in ihrer Haut. Glücklicherweise hatte jedes von ihnen einen Bildschirm vor sich, auf dem man Filme schauen und Spiele spielen konnte. Damit waren sie erst mal eine ganze Weile beschäftigt.

Es wurde Nacht und das Schlafbedürfnis stieg. Leider war es so eng, dass es fast unmöglich war eine bequeme Schlafposition zu finden, selbst für die Kids! So quälten wir uns mit unruhigem Schlaf und partiellen Alpträumen durch den Flug.

Als wir in Peking ankamen war es dort bereits gegen 11 Uhr. Es war heiß, stickig und dunstig. Nach gefühlten drei Stunden Papierkram und Warten konnten wir den Flughafen endlich verlassen. Herr Wang war mit seinem Vater und seinem Kollegen und zweiten Übersetzer D. gekommen, um uns abzuholen.

Für die ersten Tage waren wir in einer kleinen Pension in einem der ältesten Stadtteile Pekings untergebracht.

In China waren wir nun schon mal. Nun erwarten uns 8 spannende Workshoptage und andere chinesische Besonderheiten!

Fortsetzung folgt….

Tempel in Beijing

LG,

Anja

 

 

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Kopfsprung ins Herz – Als Old Man Coyote das Schulsystem sprengte

Kopfsprung ins Herz – Als Old Man Coyote das Schulsystem sprengte

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Als ich den Titel dieses Buches von Gerald Ehegartner das erste Mal las, traf es mich fast, wie ein Schlag! Old Man Coyote und das Schulsystem! Die beiden Themen, die mein Leben seit so vielen Jahren maßgeblich beeinflussen! Die gegensätzlicher kaum sein können!

Ich habe das Buch sofort bestellt und war begierig darauf zu erfahren, wie Old Man Coyote es schafft das Schulsystem zu sprengen!

Aber wer ist Coyote bzw. Old Man Coyote?

Der Coyote ist ein Säugetier aus der Hundefamilie und auf dem gesamten amerikanischen Kontinent heimisch. Er ist bekannt für seine Anpassungsfähigkeit, seine Schlauheit und die Fähigkeit, überall zu überleben. Aus der Mythologie der nordamerikanischen Ureinwohner ist er nicht weg zu denken. Er ist ein Trickser, ein Narr und ein Weiser. Immer wieder rettet er die Menschen aus ihrer Not, bringt ihnen das Feuer, verführt Menschenfrauen und ist manchmal sogar der Schöpfer selbst. „So gut wie jeder Stamm erzählt sich unzählige Trickser-Geschichten über den närrischen Überbringer von Lektionen“. (Young, Haas, Gown: „Coyote Guide“ Band I, S. 10)

Coyote ist in uns und um uns, zu jeder Zeit! Er kreiert für uns Situationen aus denen wir lernen können. Er spricht zu uns als unsere innere Stimme, unser Bauchgefühl. Wir müssen nur offen sein, für die uns geschenkten Lehren und vertrauen haben. Auch wenn uns der Sinn einiger dieser Vorkommnisse erst viel später offenbart wird.

Endlich hielt ich das Buch in der Hand! Und trotz meiner 4 Kinder gelang es mir tatsächlich, dieses Buch an einem Tag zu „verschlingen“. Ich denke, jede Mutter kann bestätigen, dass das gar nicht so einfach ist und das Buch dafür wirklich fesselnd sein muss.

Coyote sprengt das Schulsystem

Dieser Old Man Coyote platzt plötzlich in das Leben von Noah, einem jungen Lehrer. Und genau dieser Coyote mit seiner Trickserei und seiner Weisheit soll das Schulsystem sprengen? Unser so enges Schulsystem mit seiner Unterrichtsanwesenheitspflicht (zumindest in Deutschland) und seinen Repressalien gegenüber den Familien, die sich dem aus verschiedensten Gründen verweigern?

Der Lehrer Noah in diesem Buch liebt Kinder und möchte tatsächlich an ihrem Leben teilhaben und echte, lebendige Beziehungen knüpfen. Wenn da nur das Schulsystem nicht wäre: Kollegen, die Ärger wittern, unsicher sind und ihre Machtposition in Gefahr sehen!

Old Man Coyote mischt Noahs Leben ordentlich auf. Er nimmt ihn und sich selbst auf die Schippe, zitiert Weisheiten aus bedeutenden Werken der Literatur, er lässt Noah gegen Wände rennen, zu viel Kaffee trinken, Schulhefte rauchen und ihn Stück für Stück an sich selbst, seine Werte und die Liebe glauben.

Mein Fazit

Dieses Buch sprüht nur so vor Witz und Weisheit. In den tiefsinnigen Dialogen erfahrt ihr, was im Leben wirklich wichtig ist und wie das Schulsystem versucht uns „auf Schiene zu bringen“, wo doch das wahre Leben „neben der Spur“ stattfindet.

Was würde sich verändern, wenn ihr voll Spaß nackt auf dem Tisch singen oder euren Kindern mit dem Herzen zuhören würdet? Probiert es aus! Dieses Buch ist eine wunderbare Motivation!

Ich habe nur einen kleinen Kritikpunkt: Bei manchen der herrlich humorvollen, weisen und nachdenklich machenden Dialogen zwischen Coyote und Noah ist es mir schwer gefallen, zu verfolgen, wer genau gerade spricht. Vielleicht kannst du das in der nächsten Auflage etwas vereinfachen, Gerald?

Lasst Coyote wieder bewusst zu einem Teil eures Lebens werden! Ihr werdet staunen, was er euch alles zeigen wird!

 

Habt ihr schon Erfahrungen mit Coyote machen dürfen? Habt ihr Lust auf dieses Buch bekommen? Ich freue mich auf eure Kommentare!

 

Verlosung

Gerald Ehegartner hat mir ein Exemplar seines Buches überlassen, damit ich es verlosen kann. Wenn ihr einen Kommentar unter diesen Beitrag hinterlasst, nehmt ihr automatisch an der Verlosung teil. Teilnahmeschluss ist der 12.04.2018. Der Gewinner wird per Mail benachrichtigt.

Sooo, heute morgen war es dann soweit! Alle Namen derer, die einen Kommentar geschrieben haben, wanderten in meine Losschüssel! Mein Mann durfte Glücksfee spielen und hat im Vorbeigehen mal schnell einen Zettel gezogen. Es ging alles mit rechten Dingen zu, er hat nicht mal richtig hingeschaut beim Ziehen 😉

And the winner is……Mona! Herzlichen Glückwunsch Mona! Ich werde mich im Laufe des Tages per Mail bei dir melden!

Losschüssel
Gewinnerin

 

 

 

Alle, die nun leider nicht gewonnen haben, können das Buch über unten stehenden Link erwerben. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!!!!

 

 

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Von Riesenseifenblasen, Seife und einer Clownine

Von Riesenseifenblasen, Seife und einer Clownine

In Dietzhausen, in der Nähe von Suhl in Südthüringen gibt es in einer kleinen Straße, die „Am Zipfel“ heißt ein kleines gelb-buntes Haus. Dort wohnt eine besondere Frau! Astrid Schütt bittet uns herein. Wenn man dieses kleine Haus betritt, wird man begrüßt von verschiedensten Düften. Im Erdgeschoss dieses Hauses befindet sich eine Seifenküche mit Laden. Astrid stellt handgesiedete Seifen aus natürlichen Zutaten her. Auch vegane Seifen gibt es hier.

Seifenvielfalt
Rasierseife, Badelollies und Badecupcakes

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meine Töchter waren ganz in ihrem Element! An jeder der zahlreichen Seifensorten wurde gerochen und die Düfte verglichen. Von Männerseife über Babyseife bis Gärtner- und Haarseife ist für jeden etwas dabei! Rose, Lavendel, Zitrone, Teebaum – die Gerüche waren vielfältig! Nach langem Überlegen hat jede unserer Töchter den für sie passenden Duft gefunden und obendrauf gab es für unsere drei Jüngsten einen tollen Waschhandschuh in Tierform. 2 Frösche für die Mädels und für unseren Jüngeren Sohn sollte es ein Hai sein.

Rose

Aber Astrid hat noch mehr zu bieten! Als Clownine Friederike begeistert sie Groß und Klein bei Kindergeburtstagen, in Kitas und Schulen, bei Betriebs- und Vereinsfesten und auch im Krankenhaus. Ein Teil von Clownine Friederikes Programm sind Riesenseifenblasen! Eine spezielle patentierte Seifenblasenmischung sorgt für riesige, langlebige, wunderbar bunte Seifenblasen! Und Sie bietet das komplette Equipment dazu auch zum selber machen an! Das Riesenseifenblasenkonzentrat und spezielle Stäbe können bei Astrid käuflich erworben werden. Für Feiern oder andere Events vermietet sie das Zubehör auch. Diese Gelegenheit haben wir genutzt und uns eine große Flasche Seifenblasen-Mischung gekauft und das Zubehör gemietet.

Es war ein Riesenspaß für die Kids und auch die Erwachsenen! Und ich konnte mich mit meiner Kamera richtig schön austoben! (Wobei mir hier der Autofokus meiner Canon EOS M3 deutlich seine Grenzen zeigte) Wie ihr seht, sind aber trotz der Einschränkung des Autofokus doch ein paar ganz schöne Bilder entstanden.

Die Angebote von Astrid Schütt findet ihr auf ihrer Homepage www.clownine-friederike.de und auf ihrer Facebookseite: „Clownine Friederike / Friederikes Badezauber“.

 

LG,

Anja

 

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Heute möchte ich euch unsere Lieblingsbücher unserer Lieblingsautorin Cornelia Funke zeigen:

 

 

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Ein Busdorf und die kleinen Wunder am Ostseestrand

Ein Busdorf und die kleinen Wunder am Ostseestrand

Nach dem Schulfrei Festival haben wir uns entschieden noch einmal hoch an die Ostsee zu fahren. Wir waren nun schon so nah dran, die Gelegenheit wollten wir nutzen. Spontan entschieden noch zwei befreundete Familien, sich uns anzuschließen. Wir trafen uns also in Barendorf, Nähe Dassow auf einem Strandparkplatz. Hier standen wir schon mehrere Male. Ich finde den Strand hier wunderschön und wenn man nicht gerade in der Hauptsaison hier auftaucht, trifft man nur Menschen, die mit Hund spazieren gehen oder bei entsprechendem Wind ein paar Kitesurfer.

So war es auch dieses Mal. Der Parkplatz war weitestgehend leer bis auf unsere drei Busse. Das Wetter war unglaublich spannend. Ungefähr im ein- bis zwei-Stunden-Takt wechselten sich Sonne und Regen ab. Und dazwischen gab es immer wieder unglaubliche Lichtstimmungen!

Krabbenpanzer im Abendlicht

 

Regentropfen im Sonnenuntergang

Das Schöne, am gemeinsam unterwegs sein mit anderen Familien ist, dass die Kids uns Eltern nicht ständig brauchen! Die waren zusammen am Strand unterwegs, haben gebadet, Burgen gebaut, ihre Strandbüros eingerichtet, Räuberbanden verfolgt und vieles mehr. Es ist so schön, dabei zuzuschauen! Manchmal waren sie in kleineren Gruppen von 3 bis vier Kids unterwegs, manchmal alle 8 zusammen. Gerade unsere Kids genießen diese Art des ungezwungenen Zusammensein sehr!

Kids am Strand

Von den Erwachsenen hat immer jemand abwechselnd ein Auge auf die Kids gehabt, so dass jeder sich auch mal Auszeiten nehmen konnte. Herrlich! Ich habe die freien Zeiten genutzt und habe mit meiner Kamera den Strand erkundet. Auch hier bin ich auf die verschiedensten Insekten und Spinnen gestoßen. Die Naturfotografie im Makrobereich ist so faszinierend! Ich entdecke immer wieder neue Details in den Schöpfungen von Mutter Natur! Seien es die Farben von Schmetterlingsflügeln, das ausdrucksvolle Gesicht einer Spinne oder die Reflexionen von Licht in Wassertropfen. Diese Details ziehen mich mit ihrer Schönheit total in ihren Bann! Ich kann stundenlang auf Knien in einer Wiese (oder am Strand) hocken und die vielfältigsten Insekten oder Pflanzenstrukturen aus allen möglichen Perspektiven ablichten! Klar braucht es bei schnellen Insekten auch viel Geduld, aber bei diesen Motiven packt mich regelrecht der Jagdtrieb. Ich pirsche mich an und warte auf den Moment, wo alles stimmt und ich nur noch auslösen muss. Das ist etwas, worin ich total versinken kann!

(noch) unbestimmte Spinne am Strand

 

Fliege, die auch noch bestimmt werden muss

In der gemeinschaftlichen Zeit haben wir ausgiebig gequatscht, zusammen gekocht und gegessen. Es gab mehrfach selbst gesammeltes Kompott aus Sandorn, Holunder- und Brombeeren. Verfeinert mit Agavendicksaft und Sahne ein Genuss! Und reich an Vitaminen!

Sanddorn

Es war wirklich schön, wie in einem kleinen Busdorf diese drei Tage dort zu verbringen. Zurück Daheim habe ich es sehr vermisst! Aber ich denke, dass wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir mit anderen Familien unterwegs sein werden. Ich denke, es war eine Bereicherung für alle und läd ein zu mehr!

Zusammensein

Habt ihr ein kleines „Dorf“ von Gleichgesinnten um euch? Wünscht ihr euch das auch für euren Alltag? Ich bin gespannt auf eure Kommentare!

LG,

Anja

 

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Wir waren beim Schulfrei Festival 2017!

Wir waren beim Schulfrei Festival 2017!

Vor einer Woche war es wieder soweit: das Schulfrei Festival 2017 öffnete seine Pforten! Vom 07. – 10.09.2017 trafen sich in Klein Leppin hunderte Menschen, die sich eine freie Bildungsentscheidung wünschen.

Wir waren natürlich auch wieder dabei! Neben Workshops hatten wir dieses Jahr erstmals unseren Stand dabei und verkauften unsere handgefertigten Schmuckstücke, Messer u.a. Auf unserer Seite „Handgefertigtes“ bzw. auf den Unterseiten seht ihr einen Teil unseres Handwerks.

Toralf werkelt

Als wir am Donnerstag mit unserem Bus ankamen, schien die Sonne! Wir konnten in Ruhe unser Verkaufszelt aufbauen und einräumen. Unser rollendes Zuhause konnten wir gleich hinter dem Haus auf dem Gelände abstellen. So mussten wir alles, was wir täglich so brauchten nicht immer so weit schleppen. Und gerade mit drei kleineren Kids schleppt man da so einiges hin und her über den Tag. Der Große war schon seit Mittwoch auf dem Gelände. Er konnte mit einer befreundeten Familie mitfahren und somit pünktlich seinen Job als Festival-Helfer antreten. Wir trafen ihn dann nach unserer Ankunft am Empfang, wo er von seinen Geschwistern freudig begrüßt wurde und uns nach der Anmeldung unsere Festivalarmbänder verpasste.

Schulfrei Festival 2017

Das Wetter blieb leider nicht so schön. Schon am Donnerstagabend begann es immer wieder zu regnen und am Freitag hörte es fast gar nicht mehr auf. Die Kids störte das irgendwie überhaupt nicht. Unsere beiden Mittleren sahen wir immer nur mal kurz zum Hallo-sagen und abends zum ins-Bett-bringen.

Freitagvormittag hatte Toralf seinen ersten Bogenschießworkshop. Trotz des schlechten Wetters war es proppenvoll bei ihm. Es wollten so viele Menschen das Bogenschießen ausprobieren, dass er sich entschloss in zwei Durchgängen zu arbeiten. Erst die jungen Menschen, eine Stunde später die etwas Älteren.

Am Nachmittag hatte ich eine Gesprächsrunde zum Thema natürlicher, wertschätzender (artgerechter) Umgang mit jungen und ganz jungen Menschen. Aber davor konnte ich mir noch den Vortrag von Gabi Reichert anschauen. Sie und ihr Mann Gunther sind Reisejournalisten und Fotografen und seit vielen Jahren mit ihren drei Kindern in der ganzen Welt unterwegs. Es war ein sehr inspirierender Vortrag mit wundervollen Bildern. Mehr von den Reicherts könnt ihr hier erfahren: 5Reicherts.com

Meine Gesprächsrunde im Anschluss war sehr spannend. Die Frauen und Männer berichteten über ihre Erfahrungen, vor Allem über die Reaktionen ihres Umfeldes, die leider oftmals nicht positiv sind und die Eltern doch sehr unter Druck setzen. Gerade deshalb ist es wichtig, dass Eltern, die mit ihren Kindern einen anderen, wertschätzenden Weg gehen, sich mit Gleichgesinnten vernetzen und austauschen! Das stärkt ungemein und macht Mut für den weiteren Weg! In dieser Runde kam es zu einem regen Austausch und vielleicht haben sich ja auch dauerhafte Kontakte ergeben. Das wäre schön!

Lernbühne

Am Samstag regnete es weiter! Toralf und ich hatten am Vormittag einen sehr gut besuchten Glutbrenn- und Schnitzworkshop. Ich war ganz froh, die meiste Zeit an der Feuerschale verbringen zu können. Da spürt man den Regen nicht so arg. Beim Workshop sind ganz tolle Löffel, Anhänger und andere Schnitzwerke entstanden. Leider bin ich nicht dazu gekommen, die schönen Werke zu fotografieren.

Am Nachmittag gab es, wieder bei Nieselregen den zweiten Bogenschießworkshop (ebenfalls so voll, wie der Erste).

Natürlich gab es beim Festival noch viele andere sehr vielfältige Workshops und Vorträge. Am Abend spielten verschiedene Bands, es gab eine Feuershow und Akrobatik am Trapez. Ich denke, da war für jeden was dabei!

AcroYoga

Leider fing unsere Jüngste am Samstag an zu kränkeln. Abends bekam sie Fieber und wir hatten eine unruhige, fiebrige Nacht. Zum Glück ging es ihr am Sonntag wieder relativ gut. Das Fieber war weg, nur anhänglich war sie noch ziemlich arg bis zum Nachmittag. Dieser Sonntag machte dann auch seinem Namen alle Ehre und wir bekamen über längere Strecken mal wieder die Sonne zu sehen. Die Zelte konnten vorm Einpacken noch trocknen und so leerte sich das Gelände im Laufe des Tages Stück für Stück. Es gab viele Umarmungen zum Abschied und wir schauten bei der Abfahrt etwas wehmütig zurück auf das Gelände.

Aber zum Glück wird es im nächsten Jahr wieder ein Schulfrei Festival geben und wir werden sicher wieder dabei sein!

Sind wir uns dort über den Weg gelaufen? Ich freue mich über eure Kommentare!

LG,

Anja

 

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Ausflugstipp mit Kindern in Värmland – Schweden

Ausflugstipp mit Kindern in Värmland – Schweden

Ihr sucht ein Ausflugsziel mit Kids im schönen schwedischen Värmland? Wir haben bei unserer Schwedenreise einen tollen Ort entdeckt! Und das Ganze auch noch ohne Eintrittspreis (außer bei besonderen Veranstaltungen)!

Mariebergsskogen

Beim Erkunden von Karlstad, am nördlichsten Zipfel des Vänern entdeckten wir „Mariebergsskogen – Karlstads Stadspark“.

Ein sehr weitläufiges Gelände mit Wiesen, Wald, verschiedenen Spielplätzen und einem kleinen Bauernhof mit Streichelgehege. Und vor dem Haupteingang gibt es einen riesigen Parkplatz, auf dem man auch mit einem Wohnmobil bequem parken kann.

Als wir das Gelände durch die großen Tore vom Treffenbergsvägen aus betraten, musste natürlich erst mal jemand aufs Klo! Wie das so ist, mit den Kids. Die sanitären Anlagen waren in einem Topzustand! Wie in Schweden üblich hat man auch kleine Hocker, damit die kleineren Kids sich selbstständig die Hände waschen können. Nachdem diese Bedürfnisse dann erfüllt waren, entdeckte unsere Bande den ersten Spielplatz. Schaukeln, Klettergeräte, Sand – hier blieben wir erst mal eine Weile.

Kinderbauernhof – Lilla Marieberg

Dann wollte unsere große Tochter endlich die Tiere sehen! Es gab mehrere Außenausläufe mit typischen Bauernhoftieren. Schafe, Ziegen, Kaninchen, Hühner, Gänse. Die Ziegen konnte man auch streicheln, wenn sie das denn wollten. In verschiedenen Stallgebäuden gab es Innenvolieren mit exotischen Vögeln, Aquarien und Anlagen für Degus und Meerschweinchen.

Kaninchenhaus
Kaninchenhaus
Ziege in Lilla Marieberg
Ziege in Lilla Marieberg
Streichelgehege
Streichelgehege

 

Vom Essen und Möwen

Nach intensiver Tierbetrachtung  musste etwas zu Essen her! Hier hat man die Wahl zwischen verschieden Cafés und einem Kiosk direkt am Wasser. Wir entschieden uns für den Kiosk und es sollte Eis und ein Würstchen geben. Das Würstchen wollte ich selbst mal probieren, doch leider sollte ich hungrig bleiben. Ich war noch beim Bezahlen, als Toralf mit dem Einkauf schon mal eine der zahlreichen Bänke besetzen wollte. Als ich mich umdrehte stand er da umkreist von mindestens 10 Möwen. Sie stritten sich darum, wer nun das heruntergefallene Würstchen bekommen sollte. Kurz zuvor hatte eine Möwe Toralf von hinten das Würstchen aus der Hand geklaut, es dann aber fallen gelassen. Also, wenn ihr dort Würstchen kauft, versteckt es gut und tragt es nicht offen herum! Ihr habt sonst keine Chance! Auf Eis stehen die Möwen dort glücklicherweise nicht! Ich bekam dann eben Brot und Wurst aus unserem Bus.

Spielplätze, Piraten und ein Vogelbeobachtungsturm

Während wir Eltern noch aßen, probierten die Kids den kleinen Klangspielplatz aus und kreierten spannende Musikstücke.

Danach ging es zum „Schiffsspielplatz“! Auf dem großen Holzschiff wurden die Kids zu Piraten und entdeckten neue Inseln mit Schätzen. Was sie allerdings bedauert haben, war, dass sie kaum Kontakt zu anderen Kindern aufbauen konnten. Da war die Sprachbarriere leider zu hoch.

Nachdem alle Piraten wieder an Land bei uns waren, erkundeten wir gammla skogen – den alten Wald. Dabei kamen wir am Naturum vorbei, wo es u.a. Ausstellungen zu Schwedens Natur gibt. Wir sind allerdings nicht rein gegangen. Den Kids war mehr nach rennen und Wald erkunden zumute.

Wald erkunden
Wald erkunden
alte Fichte
alte Fichte

 

 

 

 

 

 

 

An einer Wegkreuzung entdeckten wir den Hinweis auf einen Vogelbeobachtungsturm. Den wollten wir uns auf jeden Fall anschauen! Dorthin gelangte man über einen langen Holzsteg, der durch ein Meer aus Schilf führte. Vom Turm aus hatte man eine tolle Aussicht! Ich hatte allerdings mächtig Probleme mit den Treppen dort! Es waren Gittertreppen, durch die man durchschauen konnte. Hochwärts ist das ja nicht so schlimm. Da schaut man einfach nicht runter. Aber Abwärts war das nicht toll! Ich hatte die Kleine auf dem Rücken und musste schauen, wo ich hintrete. Ich musste also gezwungenermaßen immer in die Tiefe schauen! Das ist gar nichts für mich mit meiner Höhenangst!

Zurück im Wald entdeckten wir Gammelgården, eine Ansammlung alter Hütten, wie sie zu früheren Zeiten typisch waren in den schwedischen Siedlungen.

Nun waren wir schon viele Stunden in Mariebergsskogen unterwegs, der Bauernhof hatte schon geschlossen, die Kids drehten noch eine letzte Runde über den Spielplatz und dann verließen wir müde und zufrieden den Park.

Wir werden beoabachtet
Wir werden beobachtet
Müde und zufrieden
Müde und zufrieden

 

 

 

 

 

 

 

Wenn wir mal wieder in der Gegend sind, werden wir hier mit Sicherheit wieder herkommen!

Alle Infos auf Schwedisch findet ihr auf der folgenden Homepage: http://www.mariebergsskogen.se/

Auf Deutsch könnt ihr hier etwas darüber lesen: http://www.schwedentipps.se/vaermland/mariebergsskogen/

LG,

Anja

 

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Diese Lieder und Geschichten haben uns auf unserer Reise begleitet:

 

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